Samstag, 26. Januar 2013

Bei Nacht

Aufgewacht. Nachts. Es ist dunkel.
Ich schau mich um. Niemand da.
Warum bin ich wach? Warum schlafe ich nicht, entfliehe nicht der Welt in eine andere, eine schönere, wo ich ein besseres Leben habe und fantastische Abenteuer zusammen mit meinen Freunden erlebe?
Zu dunkel. Zu müde.
Kann nicht einschlafen.
Also denke ich nach. Worüber?
Keine Ahnung. Zumindest nicht mehr, ich weiß nur, das es was wirklich bewegendes und trauriges war. Vielleicht über den Tod oder über den Sinn des Lebens. Vielleicht aber auch über was schönes.
Ich weiß es nicht, mir ist es auch egal.

Nachts sollte man auf jeden Fall schlafen.
Wenn man müde ist und aufwacht dringen die Gedanken, die normalerweise von der starken Mauer des eigenen Bewusstseins abgehalten werden, in deinen Kopf ein.
Es sind keine schönen Gedanken.
Es ist, als ob die eigene Persöhnlichkeit in zwei gespalten wäre. Die mit den schlimmen, depressiven Gedanken und die normale, die zwar ein wenig verrückt ist, aber auch fröhlich und nett, manchmal auch traurig, aber nur ein bisschen. Sie dominiert über die andere.
Das ist zum Beispiel bei mir so. Es gibt Anna, also die normale Anna die ihr alle kennt und gern habt (zumindest hoff ich das). Und es gibt Ich, also die depressive.
Wenn Anna nun alleine ist oder schläft, kommt Ich heraus. Und füllt meinen Kopf mit depressiven Gedanken. Das ist überhaupt nicht schön.
Deswegen kann ich mich auch nicht mehr an das erinnern, worüber ich des Nachts nachgedacht habe.
Denn das machte ja Ich und jetzt bin ich einfach nur eure Anna.

Aber ich würde es gerne wissen und vielleicht werde ich ja irgendwann nicht mehr mutiple sein oder Anna und Ich würden in Eintracht meinen Körper beleben.

Okay, das klingt wirklich komisch ;DDDD

Aber es ist eben so.

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