Samstag, 24. August 2013

If we're all just characters in a book, who's supposed to read it?

Who's supposed to understand it? 

Wir sind alle Teile eines ganzen.
Entweder unserer Klasse, unserer Arbeit, unseres Sportvereines, unseres Malclubs.
Über all dies könnte man eine Geschichte schreiben, denn egal wie langweilig etwas ist, man findet immer mindestens eine Person, die es interessant genug zum Lesen fand:
Der Autor!

Wenn wir allerdings nur eine Geschichte wären, dann hätte unser Autor einen verdammt schlechten Geschmack. Außer sinnloser Gewalt passiert ja nichts wirklich spannendes in unserer Welt und so schön auch das Familienleben ist, so schön ein Kinoabend unter Freunden ist, sie sind nur kurz und auf Dauer doch etwas eintönig.

Also wer würde das Buch über unser Leben, über unsere Welt lesen?

Vlt. Wissenschaftler von anderen Planeten, aber ich finde nicht, das man das dazuzählen sollte.

Niemand also. Niemand liest sich unsere Geschichte durch, niemand lacht über unsere Scherze außer wir selber. Niemand weint mit uns, außer uns selbst, und niemand erlebt die Freude einer Mutter, die ihr Neugeborenes zum ersten Mal im Arm hält, außer sie selber.

Wo ist nun der Sinn darin? Auf diese Frage gibt es schlussendlich keine Antwort.
Denn selbst wenn wir ein Buch wären, würde niemand uns verstehen.

Doch warum sollte er oder sie oder es das auch tun? Wir brauchen das ja nicht. Wir leben einfach unser Leben, erfreuen uns an jedem Tag, der uns geschenkt wird und vlt., in weiter Ferne, wird doch ein kleines Büchlein über uns in dem dunkelsten, verlassensten Fleckchen einer außerirdischen Bibliothek stehen ...